PSI mit Umsatzanstieg und Ergebnisverbesserung im ersten Halbjahr

- Umsatz im ersten Halbjahr wächst erstmals seit 2001

- Segmente Netz- und Produktionsmanagement mit positiver Entwicklung

- Weitere Maßnahmen im Informationsmanagement eingeleitet

Berlin, 2. August 2005 – Der PSI-Konzern hat den IFRS-Umsatz im ersten Halbjahr 2005 erstmals seit dem Jahr 2001 wieder leicht auf 57,2 Mio. Euro (2004: 56,8 Mio. Euro) gesteigert. Das Betriebsergebnis des ersten Halbjahrs verbesserte sich auf 0,1 Mio. Euro (2004: –7,8 Mio. Euro), das Konzernergebnis auf –0,2 Mio. Euro (2004:

–8,8 Mio. Euro). Im Vorjahr war im Ergebnis des 2. Quartals eine einmalige Belastung von 4,2 Mio. Euro enthalten. Am 30. Juni 2005 waren 1.054 Mitarbeiter im PSI-Konzern beschäftigt (30. Juni 2004: 1.144).

 

Im Segment Netzmanagement (Energie, Telekommunikation, Verkehr) erhöhte sich der Umsatz im ersten Halbjahr um 5% auf 32,0 Mio. Euro (2004: 30,5 Mio. Euro). Das Betriebsergebnis verbesserte sich auf 0,4 Mio. Euro (2004: –1,1 Mio. Euro). Das Segment Produktionsmanagement (Industrie, Logistik) erzielte erneut ein positives Quartalsergebnis, so dass sich das Betriebsergebnis im ersten Halbjahr auf 0,7 Mio. Euro verbesserte (2004: –2,7 Mio. Euro). Der Umsatz im Produktionsmanagement stieg um 10% auf 21,7 Mio. Euro (2004: 19,7 Mio. Euro).

Das Informationsmanagement (Behörden, Dienstleister) erzielte im ersten Halbjahr einen Umsatz von 3,5 Mio. Euro (2004: 6,5 Mio. Euro), das Betriebsergebnis lag bei –1,0 Mio. Euro (2004: –3,5 Mio. Euro). Hier wirkte sich das schwache Marktumfeld im Behörden- und Beratungsgeschäft erneut negativ auf die Auftragslage des Segments aus.

 

Der Auftragseingang im Konzern lag in den ersten sechs Monaten bei 57 Mio. Euro (2004: 61 Mio. Euro). Der Auftragsbestand am 30. Juni verringerte sich gegenüber dem 31. Dezember 2004 leicht auf 72 Mio. Euro. Mit 17,1 Mio. Euro lag die Liquidität am 30. Juni 2005 um 5,5 Mio. Euro über dem Wert des Vorjahresquartals (30. Juni 2004: 11,6 Mio. Euro).

 

 

Für das Segment Netzmanagement erwartet PSI nach Inkrafttreten des neuen Energiewirtschaftsgesetzes am 12. Juli 2005 und ersten Aufträgen eine Normalisierung des Investitionsklimas im Gasmarkt.

 

Das Produktionsmanagement erzielt seit vier Quartalen positive Ergebnisse und konnte im zweiten Quartal den ersten Großauftrag eines chinesischen Stahlerzeugers gewinnen. Alle Frühindikatoren wie Auftragseingang und Auslastung deuten auf eine Fortsetzung des positiven Trends in diesem Segment hin.

 

Der Bereich Informationsmanagement litt auch im zweiten Quartal unter geringen Auftragseingängen und sehr schwachen Marktpreisen. Zusätzlich sind die Ingangsetzungskosten für die neuen Einwohnermeldesysteme voll in den Kosten des Segments enthalten. Daher hat der PSI-Vorstand den Transfer von Produktderivaten aus den erfolgreichen Geschäftseinheiten bekräftigt und Kurzarbeit beschlossen, um dadurch die Kostensituation und den Marktzugang des Informationsmanagements kurzfristig zu verbessern. Die Mitarbeiterzahl in diesem Segment wurde gegenüber dem Vorjahr um 13% gesenkt.

 

Seit Anfang Juni hat sich das Investitionsklima in wichtigen Zielmärkten der PSI spürbar verbessert so dass das Management ab dem vierten Quartal eine weitere Ergebnisverbesserung erwartet.

 

Die PSI AG entwickelt und integriert auf der Basis eigener Software individuelle Lösungen für das Management großer Netze (Elektrizität, Gas, Öl, Telekommunikation, Verkehr), unternehmensübergreifendes Produktionsmanagement (Stahl, Chemie, Maschinenbau, Automotive, Logistik) sowie Informationsmanagement für Behörden und Dienstleister. PSI wurde 1969 gegründet und beschäftigt 1.050 Mitarbeiter.