Würth Elektronik setzt auf PSIwms beim internationalen Multisite-Warehousing

Die Würth Elektronik eiSos GmbH & Co. KG gehört zu den international am schnellsten wachsenden und dynamischsten Einheiten innerhalb der Würth-Gruppe. Um sich diesem permanenten Wandel stellen zu können, nutzt Würth Elektronik in Waldenburg und Lyon nun auch PSIwms Release 3.

Am Standort Waldenburg investierte die Würth Elektronik über 25 Millionen Euro in den Ausbau des bestehenden Logistikzentrums inklusive einer weitgehenden Automatisierung. Mit dem Ausbau wurde auch ein Upgrade auf das Release 3 des Warehouse Management Systems PSIwms durchgeführt, weil dies mit neuen Funktionen (u.a. das adaptive Szenariomanagement) das schrittweise Umschalten der Prozesse in der Hochlaufphase noch besser unterstützt. Einen guten Eindruck über die Anlage vermittelt ein Film. Das aktuell noch manuell betriebene Würth-Lager im französischen Lyon ist als zweiter, eigenständiger Standort in das multisite-fähige WMS der PSI Logistics eingebunden.

Am Standort Waldenburg gibt es neben Standardfunktionen wie Bestands- und Lagerplatzverwaltung von mehr als 20.000 Artikeln, die in einem Hochregallager mit 5.000 Palettenstellplätzen und einem neuen Shuttle-Lager mit sechs Gassen und 140.000 Stellplätzen vorgehalten werden. Das Lager ist im Endausbau für 10.000 Produktentnahmen pro Tag ausgelegt. Herzstück des Baus ist das vollautomatische Shuttle-Lager, das zu den modernsten in Europa zählt. Das neue Logistikzentrum ist in jeder Beziehung auf weiteres Wachstum ausgerichtet.

Zu den technischen Highlights zählen eine automatische Wareneingangserfassung und Vereinnahmung von Vollkartons und behältergelagerten Einzelprodukten auf der Fördertechnik. Zusätzlich sind sechs Arbeitsplätze zur Warenvereinzelung, zehn vollautomatisierte Kommissionierplätze mit Pick-by-Light- und Pick-to-Light-System für jeweils vier Zielfächer sowie acht Packplätze angebunden. Die Packplätze erhalten aus dem PSIwms unter anderem Vorgaben für optimal geschachtelte Verpackungseinheiten. Mit den hinterlegten Stammdaten ermittelt das PSIwms zudem besonders sensible Halbleiter, Optoelektronik-Komponenten und elektromechanischen Bauelemente, die gezielt zwei separaten, antistatischen Kommissionierplätzen zugeführt werden.